Die derzeit nur wenigen Mitglieder bilden zusammen mit Freunden den Kern unserer Gemeinde, der sich seit 1993 in den Räumlichkeiten unseres eigenen Gemeindehauses in der Reichensächser Straße 28 in Eschwege zusammenfindet.

Die zentrale Veranstaltung besteht im Moment noch aus dem sonntäglichen Gottesdienst.

Derzeit treffen wir uns jeden dritten Sonntag im Monat um 10:30 Uhr zu einem eher "normalen Gottesdienst". Hier singen und beten wir und hören auf die jeweiligen Ermutigungen unserer Gastredner live vor Ort. Anschließend gibt es bei einem lockeren Zusammensein noch Kaffee und Kuchen oder

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Peter Schlenker                                                                                                                                                               

Eichhof 23                           

                   

34359 Reinhardshagen                                                                                                                         

Tel. 05544/290                                                                                                                                        

Mobil 0176/96103364

 

Ich erhebe meine Augen zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde erschaffen hat. Psalm 121,1-2

 

Liebe Gemeinde! Liebe Freunde!

Ich bin in Bremen aufgewachsen. Da kann man prima Rad fahren, weil es fast überall flach ist.

Bei einer Konfirmandenfreizeit in Österreich (Villach) lernte ich echte Berge kennen. Mit eine Seilbahn ging es hoch hinauf zu einer alpinen Skipiste.

Auch ein Ausflug zum Kreuzberg in der Rhön (1000 m) beeindruckte mich sehr.

Atemberaubend war eine Fahrt auf den Vulkanberg Teide (3.718 m) auf Teneriffa. Eine Mondlandschaft auf der Erde!

Der Eisenberg bei meiner derzeitigen Heimatstadt Korbach ist über 500m hoch und birgt das größte Goldvorkommen in Deutschland.

 

Berge sind schon faszinierend!

Der Mount Everest ist 8.848 m hoch. Das ist majestätisch. Das vermittelt einen Hauch von Ewigkeit.

Von oben betrachtet sieht die Welt so klein aus und damit auch unsere Probleme.

Auf dem Berg sind wir dem Himmel ein Stück näher.

Ich genieße es ab und zu, auf einem Berg auf einer Bank beim Gipfelkreuz die Seele baumeln zu lassen.

 

Berühmte Berge finden wir auch in der Bibel:

  • Den Sinai/Horeb, den Berg der 10 Gebote, den Berg, zu dem Elia wanderte
  • Den Zionsberg, den Berg, auf dem die Heiligen Stadt Jerusalem erbaut ist
  • Den Berg der Bergpredigt
  • Den Berg der Verklärung Jesu
  • Den Ölberg, den Berg der Himmelfahrt und zukünftigen Wiederkunft Jesu

 

Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie die Israeliten früher aus allen Windrichtungen nach Jerusalem pilgerten. In großen Wallfahrtsgruppen zogen sie zum Zion, um z. B. das Passahfest zu feiern. Unterwegs sangen sie Lieder.

Als sie den Berg Zion am Horizont auftauchen sahen, sangen sie:

Ich erhebe meine Augen zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde erschaffen hat. Psalm 121,1-2

Sie sahen die Stadtmauern mit ihren Wächtern und dachten an Gott, der als Hüter Israels niemals schläft.

 

Wenn wir Urlaub in den Bergen machen oder auch schlicht das schöne nordhessische Bergland genießen, können wir uns an diesen Bibelvers erinnern.

Wir brauchen nicht zum Berg Zion zu pilgern, weil unser Gott überall auf der Welt ansprechbar und wirksam ist.

Aber natürlich können wir auch zum Gottesdienst in unseren Gemeindehäusern, Kirchen oder Kapellen „pilgern“.

Es gilt felsenfest: Unsere Hilfe kommt stets vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

 

Peter Schlenker Im Juli 2018

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Anselm Moser

Mühlstraße 12

37213 Witzenhausen

055426198105

 

 

Wer hätte gern ein langes Leben, in dem es ihm gut geht?

 

Was für eine seltsame Frage. Das hätte doch jeder gerne! Aber soll ich als Christ nicht zuerst nach dem Reich Gottes trachten? - Das muss kein Widerspruch sein. Ich kann durchaus zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit trachten und dabei lange leben und dann auch noch glücklich sein. Wir werden überrascht sein, dass diese Frage „Wer hätte gern ein langes Lebens, in dem es ihm gut geht?“ ein Zitat aus Psalm 34 (Neue Genfer Übersetzung) ist, aus dem auch unsere Jahreslosung 2019 kommt. Nicht nur wir wünschen uns ein gutes Leben, sondern auch Gott, der uns erschaffen hat und uns liebt. Allerdings haben Gott und wir nicht immer dieselbe Vorstellung von einem guten oder glücklichen Leben. Es ist z.B. kein bequemes Leben, und Schwierigkeiten gehören auch dazu. Aber aus der Sicht Gottes, werden drei Verhaltensweisen genannt, die für unser Wohlbefinden notwendig sind. Psalm 34, 13-15: „Wer von euch will Freude am Leben haben? Wer hätte gern ein langes Leben, in dem es ihm gut geht? Wenn das dein Wunsch ist, dann erlaube deinem Mund keine boshaften Reden, verbiete deinen Lippen jedes betrügerische Wort. Halte dich vom Bösen fern und tu Gutes; Setze dich für den Frieden ein und verfolge dieses Ziel mit ganzer Kraft!“ Es fängt damit an, dass wir darauf achten, wie und was wir reden. Wie leicht reden wir negativ über andere: Was sie falsch gemacht haben, wo sie uns geärgert haben … Wie leicht reden wir auch uns selbst etwas Negatives ein. Dass wir das nicht schaffen, dass das sowieso keinen Wert hat … Solches Reden macht nicht glücklich und ist nicht vom Glauben geprägt. Der zweite Glücksbringer lautet ganz einfach „Tu Gutes!“ Besonders dann, wenn uns etwas Böses widerfahren ist und wir entsprechend reagieren wollen. Wir haben Lust, jemandem etwas heimzuzahlen, oder uns einfach zurückzuziehen. Stattdessen sollen wir das Böse aktiv mit Gutem überwinden und entsprechend handeln. So werden wir zu Überwindern. Die dritte Anweisung ist unsere Jahreslosung, worüber wir ja alle schon gehört und nachgedacht haben „Suche Frieden und jage ihm nach.“ Offensichtlich versteckt sich der Friede gerne und ist dann auch noch flüchtig, so dass wir uns nach ihm auf die Jagd begeben müssen. – Wir sehen, Gott hat seine Wege, wie wir zu einem guten Leben kommen können. Es soll in diesem Jahr nicht nur ein frommer Wunsch bleiben. Mit Gottes Hilfe machen wir uns auf den Weg.

Herzliche Grüße,

Anselm Moser

 

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